So, endlich komme ich mal dazu eine Filmkritik zu „Borat“ zu schreiben, den ich mir vor einigen Tagen im Kino angeschaut habe.
Auf den Film aufmerksam geworden, bin ich durch den lustigen Trailer. Insgesamt hat mich der Film eher enttäuscht: Die Story hätte man sich auch sparen können, da ohnehin vorher klar ist, dass es bei dem Film um keine echt Dokumentation handelt und somit die Storyelemente (Borat, der in den USA für Kasachstan Interviews führen soll, sich aber später auf den Weg nach Kalifornien macht um seine „Traumfrau“ Pamela Anderson zu heiraten) einfach nicht richtig wirken, da sie schon fast zu überzogen sind.
Insgesamt ist der Film eine Art Ausformulierung und Verbindung der Trailer-Szenen und tatsächlich sind die Szenen im Trailer die lustigsten. Insgesamt lohnt es sich sicherlich den Trailer zu sehen, um einen Eindruck von der Idee des Filmes zu bekommen und einige lustige Szenen zu sehen. Den Film selber finde ich nicht wirklich empfehlenswert. Natürlich ist er sehr lustig, aber diese Überzogenheit des Filmes überschattet einfach sämntliche humorvolle Elemente. Zusätzlich sind selbst die Amerikaner, die in dem Film auftauchen, nicht ganz so realistisch dargestellt, wie es auf den ersten Blick den Eindruck vermittelt. (So gibt’s ja mittlerweile einige Klagen der „Darsteller“ und diese geben sogar an vorher gecastet worden zu sein).
Kurzgesagt hätte der Film deutlich höheres Potential gehabt. Und obwohl einige, durchaus sehr lustige Szenen dabei sind, sollte man sich überlegen, ob man den Film wirklich sehen will. Im Zweifelsfall vielleicht einfach abwarten, bis er mal auf DVD erscheint.
Film: Borat
24 April, 2007 von iuno




