Die Beschreibung zu einem meiner Lieblingsfilme, wenn nicht DER Lieblingsfilm (jedenfalls habe ich bisher keinen Film so oft angeschaut und vorallem nicht bei jedem Anschauen neue Aspekte des Filmes entdeckt), darf hier natürlich auch nicht fehlen: Fear and Loathing in Las Vegas (dt.: Angst und Schrecken in Las Vegas).
Der Film basiert auf einem Buch von Hunter S. Thompson und ist eigentlich eine Abrechnung mit dem American Dream/American Way of Life, der Naivität der Hippies. Vordergründig geht es jedoch um den Sportjournalist Raoul Duke, der über das „Mint 400″ Rennen in der Wüste bei Las Vegas berichten soll und zu diesem Zweck gemeinsam mit seinem Anwalt Dr. Gonzo nach Las Vegas reist. Die beiden haben sehr viele Drogen im Gepäck und erleben abwechselnd, aber auch zusammen recht viele Drogentrips. Im späteren Verlauf der Handlung besuchen sie zudem (in berauschtem Zustand!) einen Kongress von Bezirksstaatsanwälten zum Thema Drogen.
Was ich an diesem Film vorrangig am Besten finde, ist die Tatsache, dass er SEHR verwirrend ist, da alles in Rückblenden erzählt wird (wohl auch die Tatsache, dass ich ihn mir so oft angeschaut habe). Zudem ist es interessant, dass man jedes Mal neue Fascetten des Filmes entdeckt und ihn mit ganz anderen Augen sieht. Als ich den Film beispielsweise das Erste Mal gesehen habe, fand ich ihn eher langweilig und habe ihn nur deshalb noch einmal angesehen, weil er so verwirrend war und einige gute Stellen enthielt. Beim zweiten Mal, fand ich ihn wahnsinnig spannend und witzig. Auch interessant, dass ich ihn mehrmals schauen musste, um die Handlung des Filmes (ohne Auslassung irgendeiner Szene) wiedergeben zu können.
Film: Fear and Loathing in Las Vegas
24 April, 2007 von iuno





