Dank freier Zeit bis zur nächsten Vorlesung und gestrigem Fernsehabend, verfasse ich mal eine Kritik zu einem älteren Film: „Good Morning, Vietnam“. Es handelt sich hierbei um eine Komödie aus dem Jahr 1987.
Inhaltlich handelt der Film von Adrian Cronauer, der als Radiomoderator für einen Sender der US Army, nach Vietnam kommt. Durch seinen sehr eigenen Humorstil und seinen Hang zu Rock’n'Roll-Musik gewinnt er zwar Fans unter den GI’s, macht sich aber bei seinem Vorgesetzten unbeliebt. Auch seinen Hang sich Vorschriften zu widersetzen tragen zu seiner Unbeliebtheit bei. Neben seinem Job als Radiomoderator versucht Cronauer das Herz einer Vietnamesin (Trinh) zu erobern und übernimmt aus diesem Grund einen Englisch-Konversationskurs, den jede Menge Vietnamesen besuchen. Unter den Kursteilnehmern ist auch Trinh’s Bruder, mit dem sich Cronauer anfreundet. Doch genau diese Verbindung wird ihm am Ende des Filmes zum Verhängnis.
Insgesamt ist der Film, besonders die Radiosendungen von Cronauer, sehr humorvoll. Auch die eigene Sicht auf den Vietnamkrieg (so kommen Kampfszenen, mal abgesehen von Terror-Anschlägen, fast gar nicht vor) ist eine erfrischende Abwechslung zu anderen Filmen, die den Vietnamkrieg thematisieren (z. B. „Full Metal Jacket“ oder „Apocalypse Now“). Alles in allem ein sich durchaus lohnender Film.
Film: Good Morning, Vietnam
24 April, 2007 von iuno




