Am Freitag war ich in Inside Man. Endlich mal wieder ein Film auf Englisch, selbst wenn wir ihn dafür in dem völlig überteuerten Cinestar (indem sie nicht mal vernünftiges Popcorn oder Nacos haben) in Düsseldorf schauen mussten.
Mal abgesehen von einigen Logikfehlern in der Handlung (warum haben die Bankräuber die ganze Zeit im Boden rumgegraben, aber am Ende hat sich der eine Kerl dann hinter der ehemaligen Wand versteckt? Wieso hat man nicht einfach alle Geiseln nach Freilassung beschattet um die Diebe zu finden?), fand ich den Film sehr spannend und fesselnd. Allerdings wollte der Film eher unterhalten, als irgendeine Message übermitteln.
Der gesamte Bankraub ist sehr professionell: erst werden die Überwachungskameras ausgeschaltet, dann werden die Geiseln genauso bekleidet, wie die Bankräuber selbst, die Polizei wird mit ihren eigenen Hinhaltetaktiken „geschlagen“ und die Tatsache, dass die Bankräuber schließlich doch enkommen (wie dies geschieht finde ich einfach nur beeindruckend). Im Laufe des Filmes wird dann dem Zuschauer auch klar, warum die Diebe in die Bank einbrechen, Geiseln nehmen, nur ein einziges Schließfach öffnen und das restliche Geld einfach liegen lassen und komisch im Boden rumgraben. Allerdings bleibt am Ende bei mir noch eine Frage offen: Woher wussten die Bankräuber, was sich in dem Schließfach des Bankbesitzers (über welches in keinen Unterlagen Informationen auftauchen) befindet und woher wussten sie vorher, welches Schließfach dem Bankbesitzer gehört?
Film: Inside Man
24 April, 2007 von iuno




