Letzte Woche war ich, gemeinsam mit meinem Freund, in Spider-Man 3. Gefallen hat mir der Film eigentlich ganz gut, obwohl der Film bestimmt keinen Kult-Charakter hat und man das Bedürfnis bekommt ihn noch weitere Male anschauen zu müssen.
Insgesamt könnte man den Film beinahe als einen „Frauenfilm“ versteckt hinter einem Action-Thema, bezeichnen. Hauptsächlich geht es nämlich um Liebe, Freundschaft und Spidermans Hin und Her gerissen sein, zwischen „Gut“ und „Böse“: Einmal wäre da also Peter Parker (Spider-Man) der seiner Freundin Mary Jane einen Heiratsantrag machen will. Blöd nur, dass da noch sein ehemaliger bester Freund ist, der Spider-Man für den Tod seines Vaters verantwortlich macht, und folglich Rache nehmen will. Und bei diesem Racheplan ist Mary Jane ein entscheidener Bestandteil. Ach ja, dann wäre da auch noch der Sträfling Flint, der sich in einen Sandman verwandelt und für die Behandlung seiner todkranke Tochter Geld besorgen will. Dann wäre da auch noch der Journalist Eddie, der es sich zum Ziel gemacht hat Spider-Man Fotos zu schießen und so Peter Parkers Job bei einem Zeitungsblatt gefährdet. Und als wäre das nicht schon genug, taucht auch noch ein kleines geheimnisvolles außerirdisches Parasit auf, dass Spider-Man befällt und somit seine Kraft verstärkt. Nur blöd, dass sich dadurch auch Spider-Mans bzw. Peter Parkes Charakter zum Negativen verändert…




