Film: Blood and Donuts

Gestern haben mein Freund und ich den Low-Budget Vampirfilm “Blood and Donuts” auf Dvd angeschaut. Das wir uns gerade diesen Film anschauten lag an dem, wie ich finde, sehr genialen Titel und an der Tatsache, dass mein Freund Vampirfilme mag und ihn deshalb (und wegen dem Titel) in einer Onlinevideothek auf seine Wunschliste setzte.
Der Film handelt von dem Vampir Boya, der durch einen verirrten Golfball geweckt wird. Das letzte Mal wach war er bei der ersten Mondlandung, 1968. Er beginnt sich in der, nun veränderten, Umgebung umzusehen und lernt so den Taxifahrer Earl kennen und trifft in einem Donutladen, an dessen Stelle sich früher eine Bar befand, auf Molly. Da Molly und Earl befreundet sind, trifft Boya Earl wieder und als Earl Probleme mit zwei Mafiosos bekommt unterstützt Boya ihn, da er so die Möglichkeit hat mal wieder menschliches Blut trinken zu können. (Boya ist eigentlich ein netter Vampir, der Menschen nicht töten will und stattdessen Tauben und Ratten vorzieht). Und dann wäre da noch Boya’s Freundin von früher, die mittlerweile gealtert ist und endlich von Boya zum Vampir gemacht werden will.
Insgesamt mag ich den Film: Die Story ist schön verworren, obwohl sie eigentlich recht simple ist, und nicht langweilig. Außerdem ist es definitiv mal ein total anderer Vampirfilm mit weniger Tote als in jedem anderen. Die ersten paar Minuten sind allerdings etwas komisch, da Boya nur zombiemäßig durch die Gegend läuft und eigentlich kein vernünftiges Wort herausbringt. Insgesamt könnte man den Film als eine Art Horrorkomödie bezeichnen, wobei der Humor hier eher in der Situationskomik und in einigen Anspielungen auf Boya’s nicht vorhandene Menschlichkeit beruht. Sehr klasse ist die Gesichtsmimik und der Blick von Boya.

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