Film: Casshern

Zur Abwechslung mal wieder etwas Japanisches: Es handelt sich hierbei um die Realverfilmung “Casshern”, die auf einer japanischen Anime-Serie basiert. Bevor ich den Wikipedia-Artikel gelesen habe, wusste ich allerdings nichts von den Anime-Wurzeln dieses Filmes, wunderte mich nur um die sehr an Animes erinnernden Computer-Effekte und Bewegungslinien (in der Wikipedia wird der Film übrigens, sehr treffend, wie ich finde, als “Live-Action-Anime” bezeichnet).
Im Film selbst geht es übrigens um Folgendes: Nach andauernden Kriegen sind die wenigen Überlebenden sehr krank, aber einem Forscher gelingen mittels Gentechnik Erfolge, die eine baldige Heilung versprechen. Bei den Forschungen passiert allerdings ein Unfall, der die “Neo-Menschen” entstehen lässt. Nach einem fehlgeschlagenen Versuch die “Neo-Menschen” zu beseitigen, haben diese sich gegen die Menschen verschworen und versuchen nun sich zu Rächen. Der einzige, der hieran etwas zu Ändern vermag, ist Casshern. Hierbei handelt es sich um den Sohn des Forschers, der durch die Nährlösung, durch die auch die “Neo-Menschen” entstanden sind, wieder zum Leben erweckt wird.
Insgesamt ist der Film die meiste Zeit über, in fast typisch japanischer Weise, verwirrend und gewöhnungsbedürftig. Auffallend sind einmal die ungewöhnlichen, an Anime erinnernden optischen Methoden (wie oben schon beschrieben) und die verschiedenen Atmosphären, die im Film zu finden sind: Einmal eher ruhige/traurige Szenen mit klassischer Musik unterlegt, zum Anderen Kämpfe (eindrucksvoll vor allem die zwischen Casshern und einzelnen “Neo-Menschen”, wobei diese jeweils mit einem Samurai-Schwert kämpfen) mit schnellerer, moderner Musik unterlegt. Insgesamt zwar etwas komisch, aber dennoch sehr gut. Wer allerdings einen sehr actionlastigen Film ohne Tiefe erwartet, liegt hier definitiv falsch. Weitere Eindrücke von Film gibt’s im japanischen Trailer. Obwohl dieser auf Japanisch ist, ist die Atmosphäre durchaus spürbar.

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