Film: The Da Vinci Code – Sakrileg

Unfreiwillig kam ich dazu mir “The Da Vinci Code – Sakrileg” im Kino, besser gesagt im Open Air Kino anzuschauen. Weil’s so lustig war und ich es irgendwo mal festhalten will, werde ich erstmal was berichten, wie es dazu kam, dass ich mir den Film angeschaut habe: Bei Gewinnspielen habe ich normalerweise auch nicht unbedingt viel Glück, aber bei Gewinnspielen, wo es Kinokarten gibt, habe ich bisher fast immer gewonnen. So gewann ich auch bei diesem Gewinnspiel, wo man zwei Karten und den “Best Seat” für ein Open Air Kino, direkt bei mir um die Ecke, gewinnen konnte. Das war wirklich ein Erlebnis, denn dieser Best Seat, bestand aus einem seeehr bequemen Knautsch-Kunststoff Sofa (nach der Pause im Film, wurde es noch bequemer, weil wir uns dann eine Decke ausliehen), welches direkt in der Mitte VOR der ersten Reihe stand. Zudem versorgten uns die Mitarbeiter von “Das Vierte” (da habe ich die Karten gewonnen) mit Prosseco, Popcorn und Wasser. Zum Abschluss gab’s sogar noch ein Foto (was ich hier mal nicht reinstelle, weil man erstens nicht viel von dem Sofa erkennt und ich es zweitens erst einscannen müsste). Alles in allem fühlte man sich irgendwo elitär. 😉
Nachdem, die Umstände, unter denen ich den Film geschaut habe, geklärt werden, komme ich nun einmal zu einer Bewertung des Filmes. Ich denke, auf eine Filmzusammenfassung kann ich verzichten, da den Film wohl viele gesehen haben werden und/oder zumindest das Buch kennen (was ich übrigens nicht gelesen habe). Wen eine Zusammenfassung interessiert (an dieser Stelle sei gesagt, dass das Ende im Buch anders ist, als im Film. Mein Freund erzählte mir nämlich die Unterschiede zwischen Film und Buch), der sei auf die Wikipedia verwiesen.
Der Film hat mir jedenfalls sehr gut gefallen. Er war spannend, besonders dieses “Schatzsuche”, in der immer weitere Hinweise zur Vervollständigung des Puzzles zum Vorschein kamen. Mit den schauspielerischen Leistungen war ich ebenfalls zufrieden (zumal Tom Hanks allgemein nicht schlecht ist). Anfangs fand ich auch die Story um den Gral, Jesus und die Kirche sehr gut (zumal die, soweit ich das weiß, sogar recht tatsachenbasiert war). Allerdings war ich von dem Ende, dass Sophie ein Nachfahre Maria Magdalenas und Jesus sein soll, sehr gekünstelt und vorallem vorhersehbar (jedenfalls dachte ich recht zu Beginn des Filmes an so ein Ende…). Das eigentlich Ende, wo Langdon dann urplötzlich weiß, wo der Gral zu finden ist, fand ich dann irgendwo zu kitschig. Da gefällt mir der Schluss aus dem Buch (der auch nicht allzu überragend ist) wesentlich besser… Alles in allem, ein zwar nicht schlechter, aber auch kein herausragender Film, den man sich allerdings durchaus zur Unterhaltung mal anschauen kann.

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