Tokyo Reisetagebuch – 27.02.08

Nach einer wenig langen Nacht folgt auch schon das Frühstück: Putenrührei mit Kartoffeln, zumindest sollen das wohl mal Kartoffeln gewesen sein, dazu noch Brötchen und Obstsalat. Nach dem Frühstück landen wir auch schon pünktlich um 11 Uhr. Auf dem Rollfeld fällt uns in unmittelbarer Nähe zum Rollfeld ein Haus auf. Naja, eigentlich befindet es sich eher IM Rollfeld… In jedem Fall ziert den Zaun um das Haus ein Plakat, welches klar macht, dass am Liebsten eine Beseitigung des Flugplatzes gewünscht wird. Ein wohl eher unrealistischer Wunsch… Die Gepäck-Rücknahme funktioniert reibungslos, ebenso wie Pass-Kontrolle und Zoll. Danach müssen wir nur noch die 80-minütige Fahrt mit der Kensei-Line zur Ueno-Stadtion, die anschließenden 3 Stationen mit der Ginza-Line (U-Bahn) bis Asakusa und 5 Minuten zu Fuß überstehen, bis wir das Hotel erreichen. Zuerst mussten wir allerdings Tickets kaufen. Mit Zeichen und wenigen englischen Wörtern war dies kein Problem. Und ja, Japaner sprechen in den meisten Fällen nicht allzu gerne Englisch und sprechen oftmals nicht in ganzen Sätzen und mit vielen Handzeichen. Das Hotel (Ryokan Asakusa Shigetsu, was ich an dieser Stelle schonmal als absolut empfehlenswert bezeichnen möchte) ist super gelegen in einem traditionell japanischen Einkaufsviertel, wo es alles von Kimonos, jap. Süßigkeiten bis hinzu kitschigem Kleinkram zu kaufen gibt. In der Nähe befindet sich der Sensoji-Shrine. Das Hotel selbst ist zwar klein, aber sehr nett eingerichtet und die Angestellten sprechen super Englisch. 🙂 Das Zimmer war erst um 15 Uhr bereit, also erkundeten wir noch etwas die nähere Umgebung: So bestatteten wir dem Tempel einen Besuch ab und betrachteten die Geschäfte in den umliegenden Straßen.

Asakusa - Shrine

Schließlich aßen wir in einem Tempura-Restaurant zu Mittag und besuchen ein nahegelegenes Starbucks-Kaffee mit seinen “japanischen Spezialitäten” wie Matcha-Frappucino und verschiedenste Süßigkeiten mit Matcha als Zutat. Das Probieren des Matcha-Frappucinos verschoben wir allerdings auf später, da dieser keinen Kaffee enthielt, den wir nach dem schlechten Schlaf der letzten Nacht nämlich dringend nötig hatten. Nach dem Kauf von Getränken machten wir uns wieder auf den Rückweg zum Hotel und ruhten uns ein wenig im Hotel aus, packten die Sachen aus und inspizierten das Zimmer.

Ryokan Zimmer

Schließlich erkundeten wir noch das Public Bath im Obergeschoss, welches im Stil eines typisch japanischen Badehauses war, probierten die im Hotel bereitgestellten Yukatta’s, deckten uns reichlich mit allerlei Stadtplänen ein, die im Hotel auslagen und benutzten kurz den vorhandenen Computer um Mails zu checken. Wieder im Zimmer probierten wir außerdem den bereitliegenden grünen Tee, welcher im Zimmer zubereitet werden konnte, da dort neben den Teebeuteln noch Tassen und eine Teekanne mit Kochplatte bereit lagen. Abends aßen wir dann noch in einem äußerst leckeren Ramen-Restaurant für insgesamt, immerhin 2 Personen, 4 Euro.

Advertisements