Tokyo Reisetagebuch – 01.03.08

Am heutigen Tag fand nun das Treffen mit dem Cousine meiner japanischen Freundin, Seiji, statt. Zuerst tranken wir einen Kaffee und besuchten dann den Tempel in Asakusa, sowie die schönste der Einkaufsstraßen in der Nähe des Tempels. Seiji zeigte uns dabei eine typisch japanische Süßigkeit, die an eine Art Waffel erinnerte, mit Anko gefüllt war und ziemlich süß schmeckt. Letzteres ist für japanische Süßigkeiten eigentlich eher untypisch, da diese normalerweise, für uns Westler zumindest, eher gar nicht süß schmecken, was wohl auch auf die Füllungen Anko (rote Bohnenpaste), sowie Matcha (grüner Tee-Pulver) zurückzuführen ist.

In jedem Fall mussten wir nun erst einmal Traveller Checks umtauschen, was an einem Samstag gar nicht so einfach ist, da die Banken fast alle geschlossen haben. So suchten wir einen Exchange Point in Shimbashi auf. Nun machten wir uns auf den Weg nach Shinjuku um dort das 49-stöckige “Tokyo Government Building” zu besuchen und den Ausblick über die Stadt zu genießen. Der Ausblick war wirklich phantastisch und der Besuch sogar umsonst.

Tokyo Rathaus

Als nächstes besuchten wir eine Sushi-Bar. Das Sushi schmeckte dort deutlich besser als in Deutschland und wir bemerkten noch einen Unterschied zu deutschem Sushi: Hier wird das Wasabi nicht in die Sojasauce eingerührt, sondern befand sich direkt zwischen Fisch und Reis.

Nach dem Mittagessen machten wir uns auf den Weg zum Yoyogi-Park. Der Weg dorthin führte uns an einigen Einkaufsstraßen vorbei, mit überwiegend Mode-Geschäften. Im Yoyogi-Park angekommen, bemerkten wir zuallererst die wunderbare Stille und die frische Luft. Der Spaziergang durch den Park tat somit richtig gut und auch der in ihm befindliche hölzerne Meiji-Jingu-Shrine war einen Besuch wert. Das Holz des Shrines hatte eine sehr schöne Farbe, zudem hatten wir die Gelegenheit eine Brautgesellschaft zu beobachten, die gerade das Innere des Shrines verließ.

Jetzt verabschiedeten wir uns von Seiji und erholten uns, besser gesagt besonders unsere Füße, im Hotel. Lediglich zum Abendessen verließen wir das Hotel noch einmal und aßen in einem “All you can eat” Shabu-Shabu Restaurant. Zudem besuchten wir noch kurz die in der nähe befindliche Absolut IceBar. Eine Bar, in der alles aus Eis ist, selbst die Sitzgelegenheiten und Gläser. Drinnen bekommt man dann Absolut Cocktails. Alles in allem aber mehr eine Touristenattraktion als eine wirkliche Bar.

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