Die Prinzessin und die Erbsen

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Ich durfte das neue Langenscheidt Kinderbuch “Die Prinzessin und die Erbsen” aus der Ping Pong Reihe testen. Wenn man das Buch als erstes in die Hand nimmt , fällt einem als erstes das schöne Layout mit den toll gewählten Glitzereffekten auf (siehe Foto oben). Auch die Rezepte & Illustrationen auf der Umschlagseite sehen süß aus. Der erste Eindruck des Buches war somit schonmal positiv. Doch was viel wichtiger ist ja, ob die Geschichte bei Kindern auch ankommt und gerne gelesen wird. Die Geschichte ist nett, die Reimform ist mal etwas anderes und zur Abwechslung auch toll (solange es die Ausnahme bleibt). Schön finde ich auch den Bezug zum Märchen die Prinzessin auf die Erbse und ganz klar, die schönen Illustrationen: Diese sind aber nicht nur für Erwachsene sondern auch für Kinder ganz toll, weil viele Details enthalten sind und man immer etwas Neues entdecken kann (siehe Beispiel auf dem Foto unten). Was auch schön ist: Die Geschichte hat keinen belehrenden Charakter (was ich nach dem Lesen des Klappentextes erst befürchtet hat). Solche Pseudo-Belehrungs- und Beeinflussungsbücher, die am besten alle (Erziehungs-)fehler der Eltern ausbessern und die Kinder zu Ja-Sagenden, nicht selbst Denkendern erziehen sollen, finde ich wirklich schlimm…
Doch nun zur wichtigsten Bewertung: Meinem Sohn hat das Lesen des Buches Freude bereitet. Es zählt momentan nicht gerade zu seinen Lieblingsbüchern, was aber auch sehr schwer bei der großen Konkurrenz an Büchern in unseren Bücherregalen ist. 😉
Was mir etwas Negativ aufgefallen ist: Der Vorname der Hauptperson “Lily-Rose May”. Gut, moderne Namen und seltsame Dreifach- oder gar noch längere Namen scheinen gerade modern zu sein…
Fazit: Ein schön gestaltetes Buch, mit einer kurzweiligen Geschichte, was durch die vielen Details in den Illustrationen zum immer wieder Lesen einlädt und sicher auch vielen Erwachsenen Freude beim Lesen bereiten wird.

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